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Mobilitätskonzept für den Radverkehr für den Landkreis Regensburg

21.05.2019 Mobilitätskonzept für den Radverkehr für den Landkreis Regensburg - Beteilungsforum für Bürgerinnen und Bürger

Der Landkreis Regensburg lässt derzeit ein BMU-gefördertes Radverkehrskonzept erstellen.

Seit 17. Mai bis 30. Juni 2019 ist nun auf der Homepage des Landkreises Regensburg ein Bürgerbeteiligungstool geschaltet: www.landkreis-regensburg.de/radkonzept

Alle Interessierten können hier Meldungen zum Thema Radverkehr im Landkreis Regensburg z. B. Gefahrenstellen, fehlende Radwege oder auch schlechte Zustände von Radwegen usw. eingeben.

Am Ende des Prozesses (März 2020) steht ein Zielnetz für den gesamten Landkreis Regensburg und Maßnahmenvorschläge, die kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt werden sollen.

Auftaktveranstaltung zum Radmobilitätskonzept des Landkreises Regensburg

Online-Beteiligung Radverkehr für Bürger freigeschaltet

 

Regensburg (RL). Der Startschuss für die Bürgerbeteiligung am neuen Radmobilitätskonzept im Landkreis Regensburg ist gefallen. Bei der Auftaktveranstaltung mit allen Netzwerkpartnern am 17. Mai im Landratsamt hat Landrätin Tanja Schweiger die Online-Plattform offiziell freigeschaltet. Hier können alle Interessierten Vorschläge für Neubaustrecken oder Netzergänzungen, Hinweise auf Gefahrenstellen oder auch Wünsche – etwa für Radabstellanlagen im gesamten Landkreisgebiet – in eine Online-Karte eintragen. „Ihre Anregungen und Erfahrungen bilden das Herzstück bei der Konzeptentwicklung. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit, unser Radwegenetz noch besser zu machen“, so der Aufruf von Landrätin Tanja Schweiger an die Bürger und Bürgerinnen im Landkreis.

 

Das „Mobilitätskonzept für den Radverkehr“ sieht eine umfassende Einbindung der Kommunen und Behörden, von Unternehmen in Gewerbegebieten und Vertretern von Einzelhandelszentren, von Schulen sowie Interessensvertretungen (z. B. ADFC, VCD) vor. Ab sofort bis zum 30. Juni 2019 kann jeder Strecken, die in schlechtem Zustand sind, fehlende Radverkehrsverbindungen sowie Gefahrenstellen online in eine Karte einzeichnen, beschreiben und absenden. Der Link: www.landkreis-regensburg.de/radkonzept.

 

Neben der Bürgerbeteiligung wertet das beauftragte Projektbüro Radverkehr-Konzept RV-K aus  Frankfurt am Main Unfallanalysen und Pendlerdaten aus. „Wir ermitteln, wo Radwege gebraucht werden, damit künftig mehr Strecken mit dem Rad zurückgelegt werden können“, sagt Geschäftsführer Paul Fremer und weist darauf hin, dass rund 50 Prozent aller zurückgelegten Wege im ländlichen Raum kürzer als fünf Kilometer und dadurch gut mit dem Rad zu bewältigen seien. „Unser Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man von einem Ortsteil ins Zentrum oder von einer Kommune in die andere gelangt, und dass man statt des Autos auch mit dem Rad in die Arbeit oder in die Schule fahren kann.“ Der Fokus liege damit auf dem Alltagsverkehr.

 

Landrätin Tanja Schweiger hofft auf eine große Beteiligung bei der Online-Befragung: „Gerade diejenigen, die das Rad jetzt schon regelmäßig nutzen, können uns bei der Erstellung des Konzepts gut helfen.“

 

Hintergrund:

Ziel des Mobilitätskonzeptes ist die Planung und Entwicklung eines flächendeckenden und interkommunalen Radverkehrsnetzes für den Alltags- und Freizeitverkehr. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert die Konzepterstellung im Rahmen Nationalen Klimaschutzinitiative mit rund 50 Prozent der Kosten.

 

Bildunterschrift: Landrätin Tanja Schweiger startete die Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept für den Radverkehr. Mit auf dem Podium: Maria Politzka, Sachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz am Landratsamt, sowie Paul Fremer und Thorsten Zobel vom Projektbüro Radverkehr-Konzept RV-K. (Foto: LRA/Franziska Wagner)

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Kategorien: Rathaus